Ein Tag am Strand – aber richtig

Camping in Strandnähe ist was Tolles. Mit unseren Tips bleibt das auch so.
Strandtag mit Papa

Wenn die Sonne hervorkommt und das Wetter so richtig schön wird, möchte ich am liebsten sofort das Haus verlassen, einfach an den Strand rennen und ins kühle Nass springen. Aber auch so etwas Schönes wie ein Strandbesuch sollte nicht unvorbereitet durchgeführt werden. Ja, auch die schönsten Dinge des Lebens erfordern ein bisschen Wachsamkeit. Ich nehme euch einmal mit an den Strand und zeige, wie ich mich vorbereite und was es zu beachten gibt.

Der Rucksack für den Strand

Das Wichtigste zuerst. Sonnencreme. Ohne Sonnencreme gehe ich niemals an den Strand. Selbst bei bedecktem Himmel kann noch eine beträchtliche UV-Strahlung vorhanden sein. Falls du mit der Familie bzw. den Kindern an den Strand möchtest, achte bitte darauf, dass du die richtige Stärke kaufst. Ein halbe Stunde vorher sollte man sich eincremen. Die Sonnencreme ist mein ständiger Begleiter über den ganzen Tag verteilt. Denn nach dem Schwimmen ist es wichtig, sich erneut einzucremen. Sonnenschutz kann am Strand nicht überwertet werden.

Leichtes Essen und genügend Getränke sollten im Strandrucksack auch nicht fehlen. Obst und Wasser versorgen den Körper mit Vitamen und Flüssigkeit. So verhindere ich Dehydrierung und Energieverlust.

Ein großes Strandtuch packe ich auch immer ein. Manchmal nehme ich einen Sonnenschirm mit. Das sind keine notwendigen Sachen aber mit etwas Schatten, und auf einer großen Decke, lebt es sich am Strand viel schöner.

Baden und Schwimmen am Strand

Das Meer birgt auch an seichten Stellen oder bei wenig Wellengang eventuelle Gefahren. Auch erfahrene Schwimmer können in Notlagen geraten, wenn sie nicht vorsichtig sind. Darum halte ich am Strand immer einige Baderegeln strickt ein.

Wenn ich mich schlapp fühle oder nicht bei voller Konzentration bin, gehe ich gar nicht erst ins Wasser. Schwimmen erfordert immer Kraft und deshalb sollte man sich dazu auch bereit fühlen. Direkt nach einer größeren Mahlzeit ist der Körper mit Verdauen beschäftigt und man fühlt sich eher träge. Deshalb ist auch das keine Zeit zum Baden.

Doch es geht mir sehr gut und ich möchte jetzt schwimmen. Dann prüfe ich erst, bevor ich ins Wasser gehe, wie stark und in welche Richtung der Wind weht. Gegen den Wind zu schwimmen ist äußerst mühsam, die Windrichtung sollte also nicht direkt vom Ufer wegführen. Lange Strecken schwimme ich quer zum Strand, denn so bleibe ich immer in der Nähe vom Festland. Falls nämlich doch einmal etwas passieren sollte, bin ich für Helfer schneller und besser zu erreichen. Ach ja, und bei Sturm und Gewitter: Sofort raus aus dem Wasser.

Vom Camper direkt an den Strand.

Noch ein letzter Tipp

Der Weg vom Meer zurück zum eigenen Strandplatz führt natürlich über Sand. Dieser klebt furchtbar gerne an den Füßen, zwischen den Zehen und setzt sich auch sonst mit Vorliebe überall fest. Ich habe einmal einen kleinen Trick gelernt, der mir bei der Sandbekämpfung sehr geholfen hat. Ein bisschen Babypuder auf ein kleines Tuch geben und damit vor dem Gang durch den Sand die Füße sanft einreiben. Der Sand perlt dadurch zwar nicht von der Haut ab, lässt sich aber viel leichter wieder davon lösen.

Wenn du diese Regeln beachtest, bist du für den Strand gut vorbereitet. Dann steht dem Spaß am und im Wasser nichts mehr im Weg.